Zum neuen Jahr hin verabschiedet sich Ursula Saatz, nach jahrzehntelanger Arbeit im Team des autonomen Frauenhauses Münster in den Ruhestand.
Ursulas Abschied haben wir jetzt gemeinsam mit den aktuellen und ehemaligen Bewohnerinnen, den Vereinskolleginnen, Netzwerkpartnerinnen, ehemaligen Mitarbeiterinnen, mit Unterstützerinnen und Wegbegleiterinnen gebührend gefeiert.
Ursula hat die Frauen und Kinder in Ihrer Arbeit immer an erste Stelle gesetzt und sich jahrelang für die Belange gewaltbetroffener Frauen und Kinder eingesetzt. Sie hat dazu beigetragen, dass die rote Bank, als Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Kindern, einen Platz in der Münsteraner Innenstadt bekommt. Jahrelang war sie “unser Gesicht” und “unsere Stimme” nach außen. Sie hat Interviews und O-Töne für Fernsehen, Presse und Radio gegeben und so dafür gesorgt, dass die systematischen Auswirkungen und Probleme von patriarchaler Gewalt bekannter werden. Sie war maßgeblich daran beteiligt, dass es ein neues Frauenhaus für den Verein in Münster gab und hat dadurch dafür gesorgt, dass noch viele Generationen nach ihrer Zeit als Kollegin Frauen und Kinder Schutz und Sicherheit im Frauenhaus Münster finden.
Und auch in ihrer Abschiedsrede hat Ursula die Frauen nochmal in den Mittelpunkt ihres Handelns und Wirkens gestellt:
“ Liebe Frauen ihr seid die Mutigsten unter uns! Ihr habt euch aufgemacht in eine völlig unbekannte Zukunft ohne Gewalt. Ihr habt alles hinter euch gelassen, um euch und eure Kinder zu schützen. […]“.
Das Team sagt DANKE für deine Arbeit und deinen unermüdlichen Einsatz gegen patriarchale Gewalt, der mit deinem Ruhestand sicher nicht enden wird!



