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Ausstellung "Was ich anhatte"

Was ich anhatte... Eine Ausstellung zu sexualisierter Gewalt: Schuld ist nicht das Opfer!

1. März bis 12. März 2023 im Stadtmuseum Münster, Salzstr. 28

Sexualisierte Gewalt trifft den Kern unserer Gesellschaft. Die Installation alltäglicher Kleidung mit der dazugehörigen Geschichte macht die Erfahrungen von Menschen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, anonym öffentlich. Die Wanderausstellung möchte zu einem neuen Verständnis beitragen, um strukturelle Veränderung in den Geschlechterrollen zu ermöglichen. Denn sexualisierte Gewalt geht alle etwas an.

Der Besuch der Ausstellung kann aufwühlen. Deshalb begleitet ein Netzwerk von Fachkräften, die auf Wunsch angesprochen werden können, die Ausstellung an Werktagen  zwischen 12 und 16 Uhr

Konzipiert von Beatrix Wilmes. In Kooperation mit dem Amt für Gleichstellung der Stadt Münster.
Flyer zur Ausstellung "Was ich anhatte..."  (PDF, 350 KB)

 

 

 

Rote Bank: Hier ist kein Platz gegen Gewalt an Frauen

„La Pancchina rossa – die Rote Bank“.  2016 wurde in Perugia die “Rote Bank“ als Symbol gegen Gewalt an Frauen
zum ersten Mal öffentlich installiert und seither in vielen Städten mit ihrer aufrüttelnden Botschaft platziert. Rot steht symbolisch für Blut und Leben.
Die Bank selbst ist mahnendes Zeichen für die Plätze, die frei bleiben, wenn Frauen Opfer häuslicher und/oder sexualisierter Gewalt wurden und im
schlimmsten Fall ihr Leben durch einen Femizid verloren haben. Durch bewusstes Platznehmen auf der roten Bank wird den Betroffenen
deutlich, dass sie nicht alleine sind.

Am 25.11.22, dem internationalen Tag gegen Gewalt sind wir vom Arbeitskreis Gewaltschutzgesetzt und dem Amt für Gleichstellung Münster mit der Roten Bank in unserer Stadt unterwegs gewesen. Der WDR hat am Freitag, 25.11.2022 über unsere Rote-Bank-Aktion in der Lokalzeit Münsterland berichtet.

Hier der Link:

https://www1.wdr.de/fernsehen/lokalzeit/muensterland/videos/video-gewalt-an-frauen-sagt-was-macht-was-100.html

Zum Weltkindertag: Frauenhäuser sind Kinderschutzhäuser!

Um dies deutlich zu machen, wurden in einer gemeinsamen Veranstaltung der Zentralen Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser mit Sukini, Saskia Lavaux und Sara Sun Hee Martischius, vier Kinder und Jugendliche interviewt und über ihre Zeit im Frauenhaus gesprochen.

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Aus aktuellem Anlass!

Wir sind fassungslos und traurig über den Tod von Malte, der in Folge eines brutalen Angriffs nach dem CSD Münster seinen schweren Verletzungen erlag.

Wir kämpfen weiter gegen Gewalt an Frauen bzw. Flinta*-Personen.

Häusliche und geschlechtsbezogene Gewalt hat ihren Ursprung nicht im Privaten, sondern in struktureller Diskriminierung - dieses Problem geht alle etwas an!